SmartWords

Nach dem gesungen Wort in den Kapiteln SmartMusic und SmartVideo ist das geschriebene bzw. gelesene  Wort ein Must Have in meinem SmartLife. Der Trend geht zwar Richtung Video (bewegte Bilder mit akustischer Text-Aufnahme) und Emojis (Neue Weltsprache mit Zeichen), aber bei allen muss man nicht an vorderster Stelle mit dabei sein. Ein geschriebenes Wort, ein gelesenes Wort, ein Satz, ein Bericht, eine Story kann verdammt smart sein.

Denken wir da an Work-Out- oder To-Do-Lists. Piloten verwenden sie für den Start des Flugzeuges. Autobauer und Computer-Konzerne nennen diese Listen “Lasten- oder Pflichtenhefte”. In der Werbebranche hört es auf: Briefing. Und wenn wir Einkaufen gehen, auf Urlaub fahren oder ein Auto kaufen, machen Sie uns effizienter und vorausschauender. Sie ersparen uns Nerven und Geld. Ganz nach dem Manager-Credo: Verdopple die Vorbereitung. Halbiere die Umsetzung. Zu Check-Listen gibt es auch einen genialen Werbespot. Here we are. Here we smile.

Echt eine SmartIdea, dieser Spot. Gratulation an VW. Gratulation an die Werbeagentur.

Das Geschriebene ist auch sehr dienlich bei Problem-Lösungen. Hast Du eine Aufgabe bzw. ein Problem zu lösen, schreibe dein Problem auf, notiere dir deine Aufgabe. Bei vielen Problemen/Aufgaben helfen schon diese geordneten Worte in Form von sinnzusammenhängenden Sätzen zur Lösung. Deine Gedanken sind meist ungeordnet. Das Geschriebene ist klarer, geordneter. Mit dieser Klarheit siehst/findest Du den Weg zur Lösung leichter.

Ein gutes All-Timer-Buch, ein illustriertes Computer-Magazin oder ein Buch über Management, Wirtschaft oder Werbung ist etwas Feines. Delikate Kost für mein Gehirn. Mächtig en vogue ist ja zur Zeit Kochen und Essen für den Gaumen bzw. Magen. Cook & Eat-4-Brain also das Kochen (Texten) und das Essen (Lesen) für unser Gehirn muss noch auf seinen Hype warten. Zur Zeit ist eher Brain-Junk-Food angesagt. Overnewsed but underinformed wird von der Masse bevorzugt.

Damit wären wir beim 1-Hauben-Essay, oder der 2-Hauben-Kurzgeschichte oder dem 3-Hauben-Buch. Diese geistig zu verspeisen ist genau so berauschend wie Deep Purples – Child in Time.

Helmut A. Gansterer – meine Nummer 1 der Buchstaben-Akrobaten – hat mal auf die Frage: Wie werde ich ein guter Schriftsteller gesagt: lesen, schreiben – lesen, schreiben – lesen, schreiben.
Ja, ja, Übung macht den Meister. Dem schließ ich mich voll an. Als ich maschinschreiben lernte, damals noch auf einer mechanischen Schreibmaschine, merkte ich, wie ich durch ständiges Üben/Wiederholen meine Anschläge erhöhte und meine Fehler reduzierte. Und es ist smart – besser zu werden. Außerdem verbessert es Dein gesprochenes Wort. Deine Sätze. Dein Referat. Deine Rede.

Zugegeben Lesen ist anstrengender als Video-Schauen und Musik-hören. Da ständiges Mitdenken erforderlich ist. Deshalb ist die richtige Portionierung gerade beim Lesen wichtig. Ansonst verlierst Du allzu schnell die Freude am Lesen.

Für klassische Literatur – wie in der Schule im Deutsch-Unterricht gefordert – habe ich bis heute nichts über. Sorry an Goethe, Marie von Ebner-Eschenbach, Friedrich Schiller. Auch Romane, Belletristik, Gedichte bereiten mir keine Freude. Da bin ich ein Kultur-Banause. Mit dem kann ich gut leben.

Aber glücklicherweise gibt es vieles, das mich interessiert und Freude bereitet.

An erster Stelle: Mein Lieblings-Journalist

Helmut A. Gansterer

Er hat bereits einige Bücher herausgebracht. Als Benzinbruder – seine Essays in der AutoRevue sind zum Niederknien – hat er auch ein perfektes Thema für Smartzone geschrieben: Darf man sich’s urgut gehen lassen? Wo es doch allen so schlecht geht. – siehe Themenbild und schau mal auf den Titelfuß, ja ein echter Automobil-Connoisseur.
Natürlich habe ich alle seine Bücher verschlungen, manche mehrmals.
Absoluter Tipp: Gansterer Bücher, Essays, Kolumnen lesen. Einfach WOW. Er ist auch ein Profi bei der Portionierung. Sein Bücher sind handlich und kurzkapitelreich. Hier eine erste  Impression als Video.

Wenn Du dich gerne mit All-Timer, Wirtschaft, Management, Werbung vergnügst  (wie ich), dann lies korrespondierende Bücher dazu. Macht Spass. Bringt Freude. Macht Smarter.
Wenn Du eine andere Vorliebe hast, dann lies Bücher, Magazine aus Deinem Genre. Eh klar.
Der Vorteil an Büchern ist das einfache Aufhören, Nochmals-Lesen, Weiter-Lesen. Und sie dekorieren auch Dein Wohnzimmer als Bibliothek.

Hier mein Menu for Brain (Short-List)

Clever & Smart – ComicSerie

Der unhaltsame Aufstieg von Saatchi & Saatchi – Ivan Fallon

Der Unwohl-Fahrtsstaat – Peter Rabl

Momentum – Roger Wilemsen

Endlich unendlich – Markus Hengstschläger

Das Harvard Konzept – Roger Fisher, William Ury, Bruce Patton

Wahre Schönheit kommt von aussen – Helene Karmasin

Momentum – Holger Jung, Jean-Remy von Matt

Management – Fredmund Malik

Stirb bankrott – Walter Sonnleitner

Auto Revue – Waldeck Wanderbriefe

last but not least: Alle Helmut A. Gansterer Werke