Let´s Rallye.

Schon mal bei einer Rallye zugeschaut? Verdammt schnell. Echt spektakulär.

Hier zur Einstimmung ein Link zu einer Sonderprüfung von dem befreundeten Rallye-Team Kroneder/Zehetbauer. Verfolgt mal den Tacho, beachtet wie schmal die Straße ist und hört Euch das Trommelfeuer der Steine auf der Bodenplatte (Stichwort: loser Untergrund!!!) an. Vorweg noch ein Foto von den Armaturen des Mitsubishi Evo 5 mit ca. 400 Turbo PS.


Ganz links: Drehzahlmesser bis 9.000 U/min, Mitte: Tacho bis 180 km/h, Rechts: Turbo-Ladedruck bis 2,5 bar.

Ihr wollt mal sehen was der Co-Pilot Harry Zehetbauer trotz Tempo 180 in ruhiger, klarer Stimme da so Pilot Markus Kroneder berichtet.Gerne. Hier sein Ansage-Text. Dieser wird bei einer an einem Vortag absolvierten Besichtungsrunde zusammengestellt. Bei der Rallye selbst, darfst Du dann ja-nicht den Faden verlieren.

Die Sonderprüfungs-Strecken werden mit diesem persönlich zusammengestellten Roadbook bestritten. Die Codes sind von Team zu Team unterschiedlich. Wichtig ist, dass es keine Missverständnisse gibt. Für die jeweiligen Etappen zwischen den einzelnen Sonderprüfungs-Strecken gibt es ein Roadbook vom Rallye-Veranstalter. Hier wird nicht auf „Wer-ist-der-Schnellste“ gefahren, sondern auf Durchschnitts-Geschwindigkeit.
Und so sieht das Veranstalter-Roadbook aus.

Bei der Rallye in Weiz 2017 – wovon auch die Fotos stammen – nahmen 85 Autos teil. Vorne fahren die bekannten Rallye-Meister wie Baumschlager, Neubauer, Mayr-Melnhof. Meist mit WRC-Cars. Sie bestreiten die Österreichische Rallye Meisterschaft. Im Mittelfeld fahren dann Rallye-Boliden aus anderen Wettbewerben wie zB ÖRM-2WD, ÖRM-Junior, Austrian Rallye Challenge (ARC), Opel Rallye Cup, M1 Rallye Masters.
Zum Schluss des Feldes kommen die historischen Rallye-Autos. Sie nehmen an der Historischen Staatsmeisterschaft teil.

Wenn ihr das Foto anklickt oder HIER klickt kommt ihr zur Foto-Story. Mit Start zur ersten Etappe. Sowie Start und Fotos zu einer Sonderprüfung. Anschließend der Boxenstopp und Re-Start zur zweiten Etappe.

Historische Staatsmeisterschaft. Ja, richtig. Hier fahren die Audi Quattros aus den 80ern, die Opel Asconas, Porsche 911er und die FordEscorts aus den 70ern mit. Das waren Zeiten. Könnt Ihr Euch noch an die legendäre Gruppe B erinnern. Hier ein sehenswertes Video.

Die Rallye-Events hörten auf so prickelnde Namen wie East African Safari, Monte Carlo, Rallye Korsika, Rallye Akropolis, 1000 Seen Rallye. Wir, Österreicher hatten damals sogar einen prominenten Filmemacher mit dabei. Helmut Deimel. Er war mit seiner Kamera live im Geschehen. Du-Freund von Rudi Stohl, Franz Wittmann und Walter Röhrl. Seine Filme sind sehenswert. Hier der Link zu seiner Website und seinem Film-Shop: DEIMEL Rallye Filme 

Die Rallye-70er-Jahre wurden von Lancia Stratos und Fiats dominiert. TOYOTA nahm mit seinem CELICA Sportcoupe daran teil. Der Gesamtsieg blieb ihnen verwehrt. Einzelne Gruppen-Siege schmücken aber noch heute ihre Firmengeschichte.

Als Celica Freund und Rallye Fan liegt es nahe das Schöne mit dem Lebenserfreuenden zu kombinieren. Auf den Punkt gebracht einen Toyota Celica im Rallye Look der 70er in die All-Timer-Collection aufzunehmen. Der Zufall führte Regie und so konnte ich dieser Tage einen Toyota Celica TA23, Erstbesitz mit originalen 118.000 Kilometer und bereits typisierten Verbreiterungen und Spoiler im Rallye-Look erwerben. Er wird vorläufig nur als Show-Car eingesetzt. Obwohl nicht viel fürs Pickerl zu tun wäre. 2018 heisst es aber dann: Back-2-The-Road. Let´s rallye.

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